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Kurzbeschreibung der Sammlung
Seit den 50er Jahren besteht am Institut für Altertumskunde der Universität zu Köln die Papyrus-Sammlung. Gründer der Sammlung waren der damalige Direktor des Instituts, Joseph Kroll, und Reinhold Merkelbach. 1972 begann die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften die Sammlung großzügig zu fördern. Sie stellte Finanzmittel zum Erwerb von Papyri zur Verfügung und richtete zusammen mit der Universität zu Köln eine Arbeitsstelle für Papyrologie ein. Die Kölner Sammlung ist heute zu einer der bedeutendsten papyrologischen Einrichtungen in Deutschland geworden. Sie umfasst ungefähr sechstausend Papyri und eine kleinere Anzahl anderer antiker Schrifträger wie Pergamente, Ostraka, eingeritzte Metalltafeln (aus Blei und Silber), ein bronzenes Militärdiplom, Holztafeln und Stücke von Leinen. Die Texte sind hauptsächlich auf Altgriechisch abgefasst, es fehlen aber weder koptische und ägyptische Texte noch einige wenige Stücke in anderen Sprachen wie Latein, Hebräisch, Aramäisch und Arabisch. Fast alle stammen aus Ägypten und datieren etwa vom 3. Jh. v.Chr. bis zum 8. Jh. n.Chr. Neben den zahlreichen Urkunden verschiedenster Art besitzt die Kölner Sammlung literarische Papyri folgender Gattungen: Dichtung, Philosophie, Tragödie, Komödie, Rhetorik, Geschichtsschreibung, Medizin, Religion und Theologie. Zu den wichtigsten Texten zählen der Kölner Archilochos, der Kölner Mani-Kodex und der neue Kölner Sappho-Papyrus. Teile bedeutender Archive wie das Jüdische Archiv, Petaus-Archiv und Ammon-Archiv sind auch im Besitz der Sammlung in Köln. Wichtige Publikationen Die Reihe Papyrologica Coloniensia ist das publizistische Hauptorgan der Arbeitstelle. Sie enthält unter anderen die Serienpublikation der Kölner literarischen und dokumentarischen Papyri (P.Köln), eine Edition des Kölner Mani-Kodex, die Edition ägyptischer Papyri der Kölner Sammlung, die Edition von Papyri in anderen Sammlungen und verschiedene Monographien zur Papyrologie und Numismatik. Mehr Informationen zu der Sammlung finden Sie auf der offiziellen Seite der Uni Köln: http://www.uni-koeln.de/phil-fak/ifa/NRWakademie/papyrologie |
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Freitag, 01. Januar 2010 um 06:19 |
Das Hahnentor am Rudolfplatz gehört zu den drei erhaltenen Stadttoren Kölns. (Foto: Günther Ventur, Stadt Köln) Geschichte der Stadtmauer 1180 wurde die mittelalterliche Stadtmauer errichtet und war die größte mittelalterliche Stadtbefestigung des damaligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Die Befestigungsanlage mit Wall, Graben und Mauer hatte eine Gesamtlänge von 7,5 Kilometern. Die Kölner bestanden darauf, dass diese Landmauer, ebenso wie das „himmlische Jerusalem“, 12 gewaltige Torburgen bekommt und zusätzlich noch 52 Wehrtürme sowie weitere 12 Tore zum Rheinufer hin gewandt. 1881 wurden die Befestigungen geschleift, um Platz zu machen für die Ausdehnungsbestrebungen der Stadt. Einige Mauerabschnitte und Tore blieben stehen. Von den zwölf Torburgen stehen noch die Eigelsteintorburg, das Hahnentor, die Ulrepforte, die Severinstorburg und der Bayenturm. Drei Mauerabschnitte sind am Gereonswall, Karthäuserwall und an der Bottmühle erhalten. Viele Anlagen dienen heute Karnevalsgesellschaften als Quartier oder sind Museen und Bürgerzentren. Führungen Thematische Führungen können bei KölnTourismus gebucht werden, Tel.: 0221 / 221 23332 Anfahrt Straßenbahn:Linie 6, 12 und 16 , alle Haltestellen entlang der Ringe Auto: Wer mit dem Auto anreist, sollte entweder außerhalb parken und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt fahren, oder eines der zahlreichen Parkhäuser nutzen. |
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